Kaninchen im Winter

Falls sich die Temperaturen dann doch mal winterlichen Bedingungen annähern sollten, hier ein paar Tipps für Eure Haustiere:
zunächst mal zur Kaninchenhaltung im Außenstall: wenn Ihr die Kaninchen das ganze Jahr über draußen hattet, können sie auch im Winter im Freigehege bleiben, es sei denn, sie sind krank. Das Gehege sollte von 3 Seiten und von oben geschlossen sein, damit Eure Tiere vor Wind und Kälte geschützt sind. Auf jeden Fall sollten Kaninchen mindestens zu zweit überwintern, damit sie sich gegenseitig Wärme spenden können und weil sie zu zweit aktiver sind. Selbstverständlich sollte im Sommer- wie im Winterstall ausreichend Platz für eine artgerechte Bewegung sein. Dazu kann auch im Winter ein eingezäunter Auslauf unter freiem Himmel dienen. Die Fütterung darf in der kalten Jahreszeit energiereich sein. Trinknapf sollte vor Frost geschützt sein, so dass immer ausreichend Wasser zur Verfügung steht. Zusätzlich sind wärmende Einstreu und große Mengen Heu nötig. Feuchte Einstreu muss täglich gewechselt werden. Das Gehege sollte trocken gehalten werden.
Falls ein Kaninchen krank wirkt, bitte nicht ins Warme verbringen. Das bedeutet zusätzlichen Stress. Lieber in einem kühlen Raum unterbringen, beobachten und pflegen.

Silvesterknallerei

Ich bin jetzt leider auch etwas spät dran, aber wenn Ihr gegen die Angst vor der Sylvesterknallerei noch “ sanfte“ Präparate wie Relaxin oder Zylkene einsetzen möchtet, solltet Ihr jetzt mit der Eingabe beginnen. Homöopathisch eignet sich Borax D 3, 3 x tägl. 1 Tablette, auch am Besten direkt damit beginnen. Weitere Massnahmen, um es Euren Tieren erträglicher zu machen, wäre ihnen einen Raum anzubieten, der gut abgedämpft werden kann, an den sie aber möglichst auch schon vorher gewöhnt werden. Stattet ihn schon im Vorfeld mit Dingen aus, die Eure Tiere lieben: Decke, Spielzeug, Spielen, Schmusen, Füttern. Manche Tiere ziehen sich auch gerne in höhlenartige Behausungen wie z. B. die Transportbox zurück. Manche Tiere kann man durch Radio oder Fernsehen, das etwas lauter gedreht ist, ablenken. Probiert es aber vorher aus, damit es nicht zusätzlichen Stress verursacht. Vielen Tieren ist es auch eine Hilfe, wenn Ihr bei ihnen bleibt. Trost kann allerdings die Lage verschlimmern. Versucht, Euch möglichst normal zu verhalten und Eure Tiere nicht zu bedauern.

Giftköderschutz für den Hund

Vielleicht für die verfressenen Hunde eine gute Sache.

Verdacht auf Vergiftung

Was könnt Ihr selber schon mal tun, wenn Ihr den Verdacht einer Vergiftung bei Eurem Tier habt: am Besten immer zum Tierarzt, aber auf dem Weg dorthin könntet Ihr bei Magen- Darm- Beschwerden schon mal Okoubaka D 3, 3 Globuli geben, bei Bauchkrämpfen Nux Vomica, bei Übelkeit, Erbrechen, Unruhe Arsenicum Album, bei Krämpfen mit starker Licht- und Geräuschempfindlichkeit und weiten Pupillen Belladonna, Krämpfe, bei denen die Tiere auch schreien: Cuprum. Bei Verdacht auf Rattenvergiftung könnt Ihr auch Lachesis zusätzlich zur tierärztlichen Behandlung geben.
Vorbeugen könnt Ihr, indem Ihr Eure Hunde dahingehend erzieht, dass Ihr sie direkt immer zu Euch abrufen und ablenken könnt. Manchmal finden sie einen Köder jedoch schneller als Ihr, da würde dann ein Maulkorb helfen. Soll dieser während des Spaziergangs getragen werden, müssen die Tiere daran gewöhnt sein, so dass sie ihn mit Selbstverständnis tragen und sie müssen damit hecheln können!