Lebensmittelverschwendung

Weiterhin kann ich das Wegwerfen von Lebensmitteln, so weit möglich, vermeiden: nur das Nötigste einkaufen, wenn doch mal was übrig bleibt, als Pizzabelag für selbstgemachte Pizza nehmen ( sehr lecker aus den Resten vom Raclette) oder einfrieren, verschenken. Wenn ich auf eine Feier oder Veranstaltung gehe, wohin jeder etwas mitbringen soll, nur so viel mitnehmen oder nur etwas mehr, als ich selber essen würde…..
Allerdings vermeide ich es auch, mir Essen reinzustopfen, nur damit es nicht im Müll landet, obwohl ich schon satt bin. Denn Essen, das mein Körper nicht mehr braucht, ist auch weggeworfen und ich schade meinem Körper zusätzlich damit.

Was kann ich tun?

Was kann ICH tun, um die Zustände für die Lebewesen, die uns mit Nahrung versorgen, zu verbessern? Ich muss bereit sein, mehr Geld für Käse, Eier, Milchprodukte, Fleisch, Fisch…. auszugeben. Natürlich weiss ich nicht, wenn ich “ Bio“ einkaufe, ob das wirklich aus einer argerechteren Tierhaltung stammt, wenn ich jedoch immer das Billigste kaufe, sorge ich damit dafür, dass die Bauern immer günstiger produzieren müssen und die Tiere “ verschlissen“ werden. Am Besten wäre, wenn ich mein Obst und Gemüse auf dem Markt oder direkt im Hofladen kaufen würde, ebenso wie Fleisch. Ich muss und will mich da an der eigenen Nase packen. Da ich mich im Moment viel mit dem Thema “ Hundeernährung“ beschäftige, wirft das auch für meine Ernährung Fragen und Anreize auf: Obst und Gemüse aus dem Supermarkt, gerade wenn es noch lange Transportwege hinter sich hat, beinhaltet kaum mehr Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente. Da muss ich mich nicht wundern, dass ich nicht satt werde bzw. immer Heisshunger auf Süßes habe…..

Tierschutz an Schlachthöfen

Ich habe in der „Zeitschrift für ganzheitliche Tiermedizin“ von den Leistungen dieser Frau gelesen. Als Autistin hat sie ein besonders sensibles Gespür für die Empfindungen der Tiere und setzt sich für den Tierschutz an Schlachthöfen ein. Den Tieren soll unnötiges Leid erspart werden. Daher sollten sie am Schlachthof zügig abgeladen werden, das Treiben sollte auf rutschfesten Böden durch gut beleuchtete Gänge und keine dunklen Eingänge erfolgen. Flatternde Gegenstände, Schatten, Reflexionen, Gebläse, entgegenströmende Luft, Schreien und Schlagen sind zu vermeiden, damit die Tiere nicht zusätzlich in Stress und Panik geraten. Das sind nur einige Punkte auf der Liste ihrer Vorgaben anhand derer der Tierschutz überwacht werden kann.
Für Interessierte ihre Homepage: www.grandin.com
Auf der Homepage der Hessischen Landestierschutzbeauftragten ( www.tierschutz.hessen.de) findet Ihr die Power-point-Präsentationen Ihres Vortrags im hessischen Landtag und Fachartikel von ihr.
Da es nicht möglich sein wird, das Schlachten komplett abzuschaffen, ist das ein toller Ansatz.